Degustationen

weinfanatic nimmt immer wieder an Degustationen teil oder organisiert diese selbst. Spannende, einprägsame, vielversprechende, einmalige und verrückte Weine werden önologisch aufs Korn genommen, probiert, beschrieben und publiziert.


«DAS IST BLASPHEMIE, DAS IST WAHNSINN, DAS IST SPARTA!»

Wieder mal eine aufopfernde Verkostung von weinfanatic and friends. Thema war... eigentlich kein Thema. Aus zwei Kellern fanden sechs Tropfen den Weg auf den Tisch. Einerseits kamen der «Gravonia», der «Luigi Bosca» und der «Marcarini» in einem Paket. Andererseits wurden die drei Weine «Clos des Papes», «Saffredi» und der «Shafer Hillside Select» vom bisherigen Besitzer mit dem Filmtitel «300» in die Schlacht geschickt. Im Nachhinein stellten wir fest, dass es nur 298 oder 299 Parkerpunkte waren, die da zusammenkamen. Im Stress fand nämlich der falsche Jahrgang des Saffredis den Weg in die Kiste. Aber wen kümmerte das schon? Saffredi hat sowieso ein Generalabonnement auf den Punktezahlen 97, 98, 99 und 100.

 

Alle Weine wurden blind und in Begleitung eines ausgelassenen Essens verkostet und danach getrunken! An dieser Stelle gebührt ganz grosser Dank an Keila, Thomas und Markus für die tolle Gesellschaft. Noch mehr Dank geht aber an Maria und Röbi vom Restaurant «Zum Alten Löwen» Zürich. Für die exzellente Küche. Für ihre wohlige Gastfreundschaft. Für den wunderbaren Event! Danke!

 

Und so war es…

VINA TONDONIA, GRAVONIA, 2001

Ein herrlich gereifter grosser Weisswein. Blind ihn richtig zu verorten, wäre zumindest für mich sehr schwierig geworden. Keine Petrolnote, keine Botrytisaromen, knochentrocken, nach wie vor perfekte Säure und eine honiggüldene Farbe. Hä!? Riesling kam nicht in Frage. Bordeaux passte auch nicht. In Italien gab es zu wenige Vertreter die es sein könnten. Somit war es für den Kenner und Weinproduzenten Thomas Gromann am Tisch klar: «Es kann eigentlich nur ein sehr guter Rioja sein.» Verdammt – Wie geil ist das denn?! Da blieb einem die Spucke weg.

 

WF: 9.0|10.0 [erhellend anders!]

 

LUIGI BOSCA, GALA 1, 2006

Einer meiner bevorzugten Weine aus Argentinien. Der Grund seiner Teilnahme lag darin, dass er in erster Linie ein toller Tropfen ist. In zweiter Linie lag es daran, dass eine Person in der Runde partout verweigerte der Traubensorte Malbec «Grösse» zuzugestehen. Das führte dazu, dass sie eines Besseren belehrt wurde. Ein sehr gut gereifter Rotwein. Relativ schmal, geschmeidig und edel tänzelte er auf der Zunge. Beim nochmaligen Verkosten fiel uns aber auf, dass es der einzige Tropfen war, der schlicht kein Terroir hatte. Bei jedem anderen Wein der Runde konnte man ein oder mehrere Länder nennen. Der «Gala 1» hätte aber von überall stammen können. Als wiederum Thomas Gromann aber plötzlich sagte «Hm, sowas könnte etwas gut Gemachtes aus Tannat und Malbec sein….» fiel ich fast vom Hocker. Toller Wein den man als nicht-Terroirist lieben wird.

 

WF: 9.0|10.0 [don’t cry for meeee Argentiiiiina]

 

MARCARINI, BAROLO BRUNATE, 1985

Ein Wein mit 32 Lenzen auf dem Buckel. Immer noch lebendig und relativ dunkel im Glas. In der Nase konzentrierte Zigarrenkiste, abgewetztes helles Leder, Pilze und Waldboden. Am Gaumen teeig, mit nach wie vor feinen Tanninen und unterstützendem Säuregerüst. In der Runde konnte er relativ einfach in die Nebbiolo und damit in die Piemont-Ecke eingeordnet werden. Ich selbst – als Spender des Tropfens – war nicht ganz restlos überzeugt. Habe ich mir doch etwas mehr «blumige Kräuterigkeit» vorgestellt.

 

WF: 8.0|10.0 [noch gut]

CLOS DES PAPES, 2007

Der Clos des Papes war der erste Wein der «300er» Serie. Beim Schnuppern ganz viel mediterrane Aromen. Von Lavendel über Garrigue zu Rosmarin und hin zu Rosen etc. war alles im Glas was Rang und Namen hatte. Am Gaumen sehr mundfüllend, warm und einnehmende Würzigkeit. Doch die Dosis stimmte in allen Belangen. Der Abgang war irrsinnig lang. Für mich persönlich hatte der Wein eine dermassen würzige und gleichzeitig mineralische Note, dass ich mir schlicht nicht vorstellen konnte, dass es kein Tropfen aus Südfrankreich sein konnte. Allenfalls ein edler Garnacha aus Spanien hätte hier als Querschläger in Frage kommen können.

 

WF: 9.5|10.0 [cabron, que es muy guay]

 

SAFFREDI, 2011

Bereits beim ersten Riechen war klar: Wir sind in Italien. Meine Vermutung ging in Richtung Flaccianello oder Cepparello. Cremig edle Aromen, dunkle und tief-beerige Frucht, Minze, ein wenig Eukalyptus und Schwarzkirschen. Hach…wie geil ist das denn!? Am Gaumen ein typischer «Eraser»: Der Wein lässt alles bisher Getrunkene einfach vergessen. Eine unglaubliche Schönheit im Glas. Bereits mehrmals habe ich geschrieben, dass es für mich ein absolutes Rätsel ist, wie Elisabetta Geppetti es jahrein jahraus schafft diese Konstanz ins Glas zu bringen. Der Saffredi ist einer jener Tropfen den man jedes – aber wirklich jedes Jahr – schlicht blind kaufen kann. UND SOLLTE!!!

 

WF: 10.0|10.0 [steht immer wie eine Eins]

 

SHAFER, HILLSIDE SELECT, 2010

Einer meiner erster Shafer und ganz sicher der absolut erste «Hillside Select». Ein bisschen dunkler und dichter als die anderen beiden vorangehenden Weine. Dunkle Kirschen, viel Geschmeidigkeit und Noblesse. Bereits im Ersten Anlauf war mir nach Bordeaux. Zuerst vermutete ich kurz es handle sich um einen Péby-Faugères 2005 [auch ein 100er...]. Der Hillside hatte die gleiche Wucht im Glas. Diese ist aber nicht pervers oder übertrieben. Beim Wein steht alles an seinem Ort. Mit der Zeit öffnete er sich und wurde zu meinem absoluten Liebling der Verkostung. Es kam mir dabei schlicht nicht in den Sinn an einen Kalifornier zu denken.

 

WF: 10.0|10.0 [Taylor Swift unter den Weinen ;-)]



«DIE ÖNOLOGISCHE SUPERNOVA »

Die Verkostung eines ganzen Jahrgangs der Domaine de la Romanée-Conti [DRC] ist ein Privileg und allenfalls ein einmaliges Erlebnis für jeden Weinfanatiker. An dieser Stelle könnte man nun technisch werden und über das damalige Wetter sprechen. Oder erklären wie der Vegetationszyklus verlief. Das interessiert keine Sau. Es gibt Weingüter die performen jedes Jahr. Dazu gehört sicherlich DRC. Warum also mit «Technik» langweilen? Eben…

 

Ob die Weine es wert sind, dass man für sie reguläre Einkaufspreise zwischen CHF 250.- [Corton] und CHF 3‘600.- [Romanée-Conti] ausgibt? Das ist eine müssige Frage, die man nie für alle zufriedenstellend beantworten wird, da jeder für sich, andere Grenzen, Werte und Bemessungsparameter setzt. Warum ein Designersofa kaufen, wenn es doch ein IKEA-Möbel auch tut? Warum Alba-Trüffel kaufen, wenn die Knolle aus Zürich-Brunau auch «trüffelig» riecht? Warum, warum, warum? Darum!

 

Die Weine der Domaine der la Romanée-Conti sind eine Familie. Sie am Stück zu verkosten und zu trinken offenbart diese quasi «Blutsverwandtschaft» stark und macht dadurch eine präzise Beschreibung und vor allem Abgrenzung zwischen den einzelnen Weinen [zumindest für mich] relativ schwer. Grundsätzlich sind alle Tropfen auf einem sehr hohen Niveau, welches ich als «ausgezeichnet» einstufe. Würde man jeden der verkosteten Preziosen blind in eine Verkostung vergleichbarer Weine reinschmuggeln, ginge kein Weg an ihnen vorbei. Auch das ein Aspekt in Bezug auf die Frage «Sind sie es wert!?».

 

Als wahnsinnig gut beurteilte ich den Montrachet. Ein Wein mit dem Stempel «one of a kind». Die Feuerkraft [im wahrsten Sinne des Wortes] ist gewaltig und unterstreicht, dass es auf diesem Level nicht mal so sehr um die Herkunft, Terroir oder die Traubensorte geht. Der Wein geht in sich auf und ist quasi alleinstehend und unvergleichlich. Bei den Roten formierten sich alle sieben zu einem önologischen Wall der vermutlich jeden Liebhaber und Geniesser umzuhauen vermag.

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Verkostungsnotizen DRC 2014
Alle Weine der Domaine de la Romanée-Conti des Jahrgangs 2014 auf einen Blick
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Auf dieser Weinwelle gab es zwei kleine Dellen und gleich viele Erhebungen. Nach «unten» schlugen aufgrund ihrer jugendlichen «Kraft» der Echezeaux und der St-Vivant aus. In göttliche Gefilde erhoben sich hingegen La Tâche und der Romanée-Conti himself. Das alles spielte sich jedoch in schwindelerregenden Höhen ab, die andere Burgunder – vor allem in diesem zarten Alter – schwerlich oder eher treffend: Niemals erreichen werden!

 

Fazit: Der Akt bzw. die Verkostung aller Weine der Domaine de la Romanée-Conti war einer der bewegenden Momente meines bisherigen Weinlebens. Ich habe viel dazugelernt und erfahren dürfen, dass Grenzen nur existieren, weil man sich diese selber setzt. Die rund zwei Stunden ruhigen Genusses der acht Tropfen sind in eine Reihe mit einzigartigen Lebensmomenten zu stellen. Wie das jugendliche Beobachten des mitternächtlichen Sternenhimmels mit seiner Angebeteten zum Beispiel. Es ist allgemein ruhig, schön und wird ab und zu mit einer Sternschnuppe belohnt. Unbezahlbar...



«AUS SPASS WURDE ERNST» [6. Juni 2017]

Gestern fand in einem geschützten Rahmen und umgeben von Wasser, dem Elixier des Lebens, eine Verkostung von verschiedenen Säften des önologischen Genusses statt. Es war an der Zeit das FB-Fernglas abzustreifen und mal «Fremdgrasen» zu gehen quasi. vvWein bat zu Tisch und weinfanatic hat ordentlich angebissen. Dabei wurde aber auch verkostet, diskutiert, gelacht und genossen. Wir lebten also «vom Glück in den Mund»…oder so…

 

Zum Thema «Easy Going – You will get one, you never had before» hat jeder von uns je vier Weine geöffnet. Am Schluss waren dann doch zehn Flaschen auf dem Tisch. Fast alle Tropfen wurden vor, während und nach dem Essen zuerst blind verkostet, dann aufgelöst und mit gutem Augenmass getrunken. Es wurde zuerst Weiss- und dann Rotwein genossen. Die folgenden lockeren Verkostungsnotizen sind jedoch entsprechend der Reihenfolge der Weine auf dem Bild. Es fehlte der Wille das Chaos zu ordnen…

Domaine Gauby, 2011: Blind waren da zuerst Assoziationen mit einem Pfälzer Riesling. Schaurig schöne Mineralität und Frische die man so nie und nimmer in den Südwesten Frankreichs verorten würde. Die Nase ist vordergründig erfüllt von Vulkangestein, Basalt und abgebranntem Zündholz. Dahinter dann doch helle Früchte und etwas Zitronenmelisse. Am Gaumen schön straff und geniale Frische. WF: 8.5/10.0

 

Féchy la Colombe, 2015: Chasselas muss einem liegen. Es gibt viele Weinkenner, die der Sorte grosse Langlebigkeit und sehr viel Potenzial attestieren. Teilweise scheint es, dass die Traubensorte in den letzten Jahren «stylisch» geredet wird und mancherorts richtiggehend in Mode kommt. Dagegen spricht die penetrante Bitterkeit und der plumpe Auftritt. Sogar der exzellente Ziegenkäse hat geschmollt. WF: 7.5/10.0

 

La Maison Carrée, Auvernier, 2014: Eine echte Wucht im Glas. Nicht der Kraft wegen. Nein. Es ist die unglaubliche Würzigkeit und Frische die der Wein ausstrahlt. Diesen beiden Elementen ist es geschuldet, dass blind verkostet für einen Wimpernschlag nicht klar war, ob sich ein reiner Pinot im Glas befindet. In der Nase strahlten viele rote Beeren, Heu und verschiedene Gräser um die Wette. Am Gaumen äusserste Präzision und wunderschöne sowie echte burgundische Frische. WF: 9.0/10.0

 

Emidio Pepe, Montepulciano d’Abruzzo, 2013: Irgendwas süditalienisches wird es wohl sein, war der erste Gedanke. Eine gewisse Stalligkeit und ziemlich vorherrschende Kelleraromen spielten sich in der Nase auf. Für einen Montepulciano – dazu noch so einen jungen – war der «Pepino» am Gaumen dann ok. Mehr lag nicht drin. Am Tisch waren wir uneins ob der Tropfen nun Brett hat oder nicht. Worin wir uns aber einig waren, war der Punkt, dass Montepulciano bei uns allen die Kellertür höchstens als Geschenk passieren darf… WF: 7.5/10.0

 

Jan Luzi, Completer, 2010: Ein Buss- und Betwein quasi. Die Traubensorte, welche die meisten Winzer im Bündnerland restsüss ausbauen, macht Jan Luzi einfach trocken. Der 2010 war sein erster Jahrgang. In der Nase wirkt er gereift. Birne, Karamell und staubige Kieselsteine. Am Gaumen sehr schöne Säure die ihn weit trägt. Da ist nichts mehr [vermeidlich] Oxidatives sondern ganz viel Spass im Glas. Blind wurde er von «Aussereuropa» bis Südafrika eingeschätzt. Aussereuropa traf es eigentlich ganz gut ;-) WF: 8.5/10.0

Fra di Noi, Le Cinciole: 2011: Ein Wein den es nur über Schleichwege und Saumpfade zu kaufen gibt. Ziemlich einfach war der – in diesem Fall sehr noble – Sangiovese zu erahnen. Dunkel Mineralität mit vielen Beeren und einem Schuss warmen Asphalt. Am Gaumen gelenkte Kraft mit viel Biss und Saftigkeit. Eigentlich typisch. Das Erstaunliche war, dass der liebe «Fratello» noch einen Anteil von 50% Cabernet Sauvignon in sich trägt. Nicht mal wenn man es weiss, kommt man drauf. Ein ausgezeichneter Toskaner. WF: 8.5/10.0

 

Chevalier des Vins, Merlot, 2014 [Eigenkelterung weinfanatic]: Dieser Wein wurde dem sterbenden Leib des Weinguts Cicero entrissen und von ein paar Weinverrückten abgefüllt. Einer davon ist der Schreibende. In der Nase Orangenschalen, Minze und etwas Eukalyptus. Am Gaumen sehr schöne Säure und ein asketischer aber athletischer Körper. Langer Nachhall auf teeigen Noten. Darf man sagen, dass man seinen Wein mag?! Ja?! I LOVE IT!! WF: 9.0/10.0

 

Krauthaker, Pinot Crni «Selekcija», 2012: Eindeutig als Pinot mit «Wumms» identifiziert. Doch woher nur? «Pfalz mit guter Röstung» war das eindeutigste Verdikt. Die «Röstung» war aber schlicht das Mehr an Sonne, welche ein Pinot aus Nordkroatien geniessen darf. Am Gaumen folgte überraschend viel Frische und Geschmeidigkeit. Ein Wein mit viel Eleganz und Noblesse wie ich sie selber definiere. Denn eine Frau mit Kurven kann sehr elegant wirken. WF: 8.5/10.0

 

Cuccaro, MMXV 10 Anni, 2015 [Eigenkelterung vvWein]: Ein zurückhaltender und stiller Wein, der aber schon in der Nase eine gewisse Tiefe andeutete. Bei der Blindverkostung war das Urteil «Norditalien bzw. Piemont» ein Punkttreffer. Es war die Kühle, Komplexität wie auch Mineralität die ihn geographisch verraten hatte. Dass da aber Barbera und Cabernet Franc drin schlummerten, war schlecht zu erahnen. Der CF hatte Tante Barbera so sehr umarmt, dass sie gänzlich unsichtbar schien. Ein schöner Wein, der mit etwas Alter wohl zulegen könnte. WF: 8.5/10.0

 

Michel, Spätburgunder, 2009: Ja, der Michel Spätburgunder hatte Holz gesehen. Das eindeutig und nicht zu wenig. Doch wenn man es mag, ist die Welt in Ordnung. Das war sie. Der deutsche Spätburgunder ist da relativ gut erkennbar. Der Wein hat trotz seines aktuellen Alters durchaus Potenzial für weitere 5 Jahre. Dabei wird er wohl nicht mal richtig müde werden. WF: 8.0/10.0


Am Schluss bleibt nur noch, den Gastgebern einen Dank auszusprechen. DANKE! Es war ein lustiges und genussreiches «Blinddate» in Eurem Wasserschloss. Nach dem ganzen Spass, können wir dann beim nächsten Mal zu den ernsthaften Sachen übergehen ;-)


SWISS PREMIUM PINOT NOIR | «VOLLKOMMEN...UND VOLL GEHEN...»

Die vorliegende Verkostung hatte keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Idee war es, einen Querschnitt durch die Schweiz in Sachen hochstehende Pinot Noir zu wagen. Die einen hätten wohl Genf nicht eingeschlossen und dafür einen Vertreter aus der Waadt eingeschleust. Anderen wären vermutlich eher Schaffhauser Preziosen in den Sinn gekommen, anstatt einem Aargauer Eintritt in den edlen Club zu gewähren. Dem Schreibenden selbst wäre es zum Beispiel auch nie in den Sinn gekommen, einen Wein aus der Region Bielersee in die Verkostung aufzunehmen. Wäre da nicht vor ein paar Monaten eine spannende Begegnung mit dem Mikrowinzer Thomas Gromann gewesen.

 

Sein Wein hat zur Überraschung aller die vorliegende Blindverkostung «gewonnen». Dabei hat der Tropfen bedeutenden Namen weit hinter sich gelassen.

Weingüter die mit einer langen Geschichte, Renommee und wahrlich grosser Klasse auffahren können. Dasselbe gilt für den zeitplatzierten Wein.

Doch, alles der Reihe nach...

 

Stay tuned, stay fanatic - weinfanatic

 

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Swiss Premium Pinot Noir - Diagonal
Eine diagonale und selektive Verkostung Schweizer Premium Pinot Noir. Von Genf nach Fläsch!
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«TOSCANA PREMIUM: LUFTIGES, EXPLOSIVES UND SCHWEINISCHES»

Eine Region. Zwei Gebiete. Sangiovese und «internationale» Rebsorten. Hauptsächlich Jahrgang 2012. Drei Flights. Weine im Premiumsegment. Ein Dutzend überzeugender Tropfen. Das zur Ausgangslage.

 

Doch wer konnte innerhalb seines Flights und über die ganze Verkostung hinweg die meisten Liebhaber überzeugen? Wer war gebietstypisch, der Traubensorte treu, umwerfend und wer enttäuschend? Fragen auf die wir Antworten gefunden haben.

 

Unser Anspruch bei dieser interessanten Verkostung war es, die Premiumklasse der Toskana etwas besser zu fassen zu kriegen. Dazu haben wir einer Fussballmannschaft gleich, eine toskanische bzw. önologische «Squadra Azzurra» gebildet. Wie dies Trainer jeweils auch tun, war dies ein subjektiver Akt. Auf dieser Reise haben wir Traumfalter, Tischbomben und Rampensäure gefunden und erlebt... [mehr]

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Degustationsreport «Toscana Premium»
Report über Weine der Toscana [Chianti Classico und Bolgheri/Maremma] sowie umfassende Degustationsnotizen.
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«PRALINENWEINE – UND JETZT!?»

Es war ein toller Abend. Umrahmt von mehrheitlich wunderbaren bis ausgesprochen schönen australischen Weinen. Viele von uns kennen die Vorurteile welchen Aussie-Tropfen stets ausgesetzt sind: Sie seien dicht, fett, süss und alkoholstark.

 

Ja, das sind sie. Und jetzt, wo genau ist das Problem? Am besten mal einfach innehalten, die Praline fokussieren, Freude zulassen, auspacken, sich am Anblick weiden und den süssen Biss geniessen... [mehr]

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Penfolds Degustation
Penfolds Jahgangsdegustation 2016 am 1. Dezember 2016 im Park Hyatt Zürich
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«WENN EIN STAMM, EINE ALTE DAME UND EIN METZGER ZUSAMMEN...»

Weinverkostung Chevaliers des Vins

25. November 2016

 

Gehst Du auf Reisen, kannst Du was erleben...oder so... Bei den vielen Weinreisen die wir bereits schon unternommen haben, sind wir zu 95% aufgeschlossenen, netten und zuvorkommenden Winzern begegnet. Ein paar dieser Künstler hatten richtiggehend Freude an der Dynamik die manchmal so eine Sechsergruppe entfachen kann :-) Daraus entstanden wunderbare Gespräche und fast ein wenig Wehmut wenn die Verkostung und das Treffen vorbei waren.

 

Fassproben sind ein Ehre die manche Winzer ihren Gästen zuteil werden lassen. Bei einigen ist die Freude über so viel Weinfreu[n]de manchmal so gross, dass sie uns «einfach so» was mitgeben. «Hier habt Ihr was um später anzustossen!» [Weingut Stamm, Chardonnay No. 7]. Die ältere Dame bei Gros Frère et Soeur sagte nichts. Behielt jedoch ihren Steinway-Flügel im [modernen] Gewölbekeller stets im Blick. Man weiss ja nie bei der Jugend von heute dachte sie sich wohl. Trotzdem schenkte sie uns – wie es Grossmutti früher tat – ohne viel zu sagen diesen Vosne Romanée. «Ihr seid etwas verrückt, aber das gefällt mir an Euch. Hier, nehmt einfach diese 6er-Kiste. Ein paar Experiment an denen ich gerade dran bin. Noch eins: Es wird nicht gespuckt!!!» [Hans Schwarz - CS, Syrah und Blaufränkisch – nach einem Verkostungsmarathon. In der Folge mussten wir zwei verbleibende Verkostungen die an diesem Tag schon geplant waren, verschieben...]. Gewisse seiner Experimente sind nun tatsächlich marktfähig. Wir haben das Glück exklusiv quasi in der Zeit zurück zu reisen und die Experimentierphase nochmals zu durchleben. What a live-hack!!

 

Wird Zeit das Zeug zu trinken. Heute. Zu sechst. Im Erinnerung. Danke Thomas Stamm, Madame Gros und Hans «The Butcher» Schwoarz!!! 

Nummer 7, Chardonnay, Stamm, 2009

N: Buttergipfeli, reife Pfirsich, Wachs

G: Steine, Azetonton, Kerzenwachs, rauchig

WF: 7.5 [ganz ok]

 

Kommentar: Leider ist der Chardonnay von Thomas Stamm nicht mehr ganz so stramm. Es wird wohl das Alter sein, das ihn etwas dumpf und stumpf erscheinen lässt. Die Säure kickt nicht mehr, die Geschmeidigkeit ist oberflächlich und das Alter real! Sonst ist der Tropfen in der Jugend ein knackig-fetter Beisser! Wir hätten auf Thomas hören und ihn früher geniessen sollen.

 

Vosne Romanée, Gros Frère et Seour, 2008

N: Keller, Erdbeere, Himbeere, Cremigkeit

G: Schöne Säure, subtil und fein, rauchiger Abgang

WF: 7.5 [ganz ok]

 

Kommentar: Nun gut - Dies ist sicherlich nicht der beste Vosne Romanée den man sich gönnen kann. In der Nase ist die Mischung sehr eigenartig. Wie ein Keller in dem Erdbeerjoghurt hergestellt wird. Der Schreibende kennt eine Familie die gleichzeitig eine Metzgerei und Bäckerei betreibt. Im selben Raum und nur durch eine Kundenzone getrennt. Nach 30 Sekunden wird einem in diesem Laden schlecht. Geht gar nicht. So ist der Naseneindruck bei diesem Wein. Am Gaumen dann ganz passabel wenn auch sehr subtil. Man muss die Eindrücke richtig suchen. Das ist bei Burgundern nicht aussergewöhnlich. Aber nicht in der Schmeichler-Appellation Vosne Romanée.

 

Beneath the Six Suns, CdV, Merlot, 2014

N: Dunkle Beeren, Vanille, Zedernholz

G: Blutorangen, kräftiges Tannin, Flipper am Gaumen

WF: 9.0 [geiles Teil - wird immer besser]

 

Kommentar: Ok, es ist unser Wein. Trotzdem ist dies schlicht ein wahnsinnig geiler Tropfen. Vielleicht liegt es daran, dass er unüblich lange im [gebrauchtem!] Fass lag und dadurch einfach mehr Charakter aufbauen konnte. Die dunklen Früchte und schönen Hölzer in der Nase sowie der derzeit sehr präsente Geschmack nach Blutorangen machen ihn schlicht unwiederstehlich. Ein sehr toller Wein.

Hans Schwarz, BF, 2009 [Experiment]

N: Fein, präzis, Brombeeren

G: Filigran, Sauerkirschen, rote Pflaumen

WF: 8.5 [sehr gut]

 

Kommentar: Wir haben die Erfahrung machen können, dass junge Österreicher aus Zweigelt aber auch Blaufränkisch eine Art starken Grünton sowie kräftige unangenehmen Tannine aufweisen können. Gleichzeitig lernten wir, dass Blaufränkisch am besten ein Jahrzehnt liegen sollte bevor mal überhaupt mal daran denkt, dass man den mal trinken könnte. Dann können sie wahrlich zum niederknien sein. So war es dann auch beim BG von Hans Schwarz. Wunderbare Subtilität gepaart mit schöner und nachdrücklicher Kraft. Wir hatten alle Freude.

 

Hans Schwarz, CS, 2009 [Experiment]

N: Peperoni, frisches Leder, Tannenzapfen

G: Kraftvoll, dicht, schönes Tannin, Vanille

WF: 8.5 [sehr gut]

 

Kommentar: Die Trauben sind «ennet» der Grenze - also in Ungarn - gewachsen. Ein toller Wein mit vielen typischen Cabernet-Assoziationen. Natürlich viel Peperoni. Da ist aber auch Stoffigkeit in der Nase und am Gaumen. Doch fett ist er nicht. Schöne Anschmiegsamkeit trotz eines kräftigen Bodies. Ungarisches Temperament und österreichischer Schmäh irgendwie. We like!

 

Hans Schwarz, Shiraz, 2008 [Experiment]

N: Wow, süsslich, eingekochte Heidelbeeren

G: Dicht, hammer-geil, schöne Süsse, dunkelbeerig

WF: 9.0 [mit jedem Glas wächst das Suchtpotenzial]

 

Kommentar: Der Star des Abends. Genial schöner Shiraz. Die Schreibweise ist schon korrekt. Das «Z» assoziiert man mit Australien. Dorthin kann man ihn gut hintun. Nichtsdestotrotz ist er aber europäisch ruhig. Die Süsse ist zwar da, aber nie penetrant. Gut dosiert ist er. Wir können absolut verstehen, dass Hans «The Butcher» Schwarz dieses Filetstück aus seinem Keller nun auf dem Markt feilbietet. Danke Hans!!

 

Wunderbarer Abend mit tollen Menschen. Nothing to add. 



«WINE & DINE: THREE CHEFS & A WINEMAKER»

Zürich, 27. September 2016 - Im Rahmen eines perfekt organisierten Wine & Dine wurden rund 70 Geniesser|innen im Zürcher Restaurant Metropol Zeuge der Schaffenskunst von Silvio Denz. Alle 7 verkosteten Bordeaux vermittelten den hohen Qualitätsanspruch des Winzers an seine Vignobles. Sie weisen eine moderne Machart auf, sind jedoch in ihrem Wesen elegant, eher zurückhaltend und ehrlich. Damit verkörpern sie in perfekter Art und Weise die Tugenden von Silvio Denz selbst. Davon konnten sich alle Anwesenden am Abend live überzeugen: Stellte sich doch der Winzer offen, gut gelaunt und geduldig den Fragen und Anregungen verschiedener Geniesser|innen.

Liste und Verkostungsnotizen der Weine des Abends.

Le Lys de Lafaurie Peyraguey, 2014

N: Schöne Frische, Limetten, Heu

G: Honig, Gebäck, feines Toasting, perfekte Säure

WF: 8.0 [gut]

 

Ein guter und süffiger Apérowein der die asiatisch angehauchten Häppchen exzellent begleitete. Denn der Tropfen verfügt über einen dezent süsslichen Einschlag. Eine Spur «Sauternes» schwingt hier deutlich mit im Aromen-Orchester.

 

Château Lafaurie Peyraguey, 2014

N: Wachs, etwas Honig, feine Rauchspur

G: Vordergründige Säure, Kiesel, Banane

WF: 8.0 [gut]

 

Der Wein war gegenüber der ersten Verkostung (im Januar 2014) eher etwas hart. Irgendwie wollte er nicht freiwillig aus sich rauskommen und die gewohnten süsslichen Aprikosen- und Pfirsichdüfte preisgeben. Schade. Kühl genug war er. Vielleicht hätte er mehr Zeit im Glas benötigt. Sonst durchaus ein wunderbarer Schmeichler mit Volumen, Druck, Trinkfluss und ausgeprägter Früchtekorb-Aromatik.

 

Château Cap de Faugères, Côtes de Castillion, 2012

N: Dunkelbeerig, frisch, Peperoni

G: Kakaobohnen, Bleistift, easy-going

WF: 8.5 [sehr gut]

 

Gefiel diesmal noch besser. Ist runder, bereiter und irgendwie tiefer als in der Erinnerung. Die Preis-Leistung ist echt genial und der Wein in seiner Klasse ohne Makel. Das Jahr 2012 war ausgesprochen schwierig. Merkt man jedoch im Glas kein bisschen. Töp Töp!

 

Péby Faugères, Grand Cru Classe St. Emilion AC, 2011

N: Mon Chéri, dunkle Schokolade, Bourbon-Vanille, Trüffel

G: Weiches Tannin, Tannenzapfen, Minze

WF: 9.5 [ausgezeichnet]

 

Ein durch und durch exzellenter und grosser Bordeaux. Sicherlich kein Leichtgewicht. Unheimlich tief, mehrschichtig und nachhaltig am Gaumen. Péby passte perfekt zu Baby Chicken. Moderne Machart doch im Verbund mit viel Eleganz. Beeindruckender Wein (siehe dazu Péby Vertikale).

 

Château Faugères, Grand Cru Classé St. Emilion, 2010

N: Dicht, dunkle Beeren, Zwetschgen

G: Tabak, eine Spur Gummi, rund und weich

WF: 9.0 [sehr gut bis ausgezeichnet]

 

Zu Beginn ein wenig verschlossen und eher fett. Verlor deutlich gegenüber dem gleichzeitig verkosteten 2012er. Doch mit der Zeit öffnete er sich und gewann immer mehr an gegliederter Power. Ein klasse Wein aus einem Super-Jahrgang! Wer noch nicht hat: Strong buy!

 

Château Faugères, Grand Cru Classé St. Emilion, 2012 [Magnumflasche]

N: Rote Pflaumen und Kirschen, Himbeeren

G: Balsamisch, feingliedrig, eher rote Frucht

WF: 8.5 [sehr gut]

 

Für ein schwieriges Jahr ein äusserst gelungener und präziser Faugères. In der Ausprägung sehr typisch. Braucht vielleicht noch zwei/drei Jahre um die richtige Figur zu bekommen. Nicht, dass er einen Bauchansatz hätte. Aber die Zeit wird ihm zugutekommen, sodass das derzeit eher rotfruchtig erscheinende Aroma in den Hintergrund treten und der Wein an Mehrdimensionalität gewinnen dürfte.

 

Château Lafaurie Peyraguey, Cru Classé Sauternes AC, 2005

N: Gummi, Pfirsich, Petrol, Waldhonig

G: Zurückhaltend süss, Kandiszucker, seidig weich

WF: 9.0 [sehr gut bis ausgezeichnet]

 

Ein eleganter und aristokratisch wirkender Sauternes. Etwas scheu und zurückhaltend irgendwie. Zu keinem Zeitpunkt wirkt er klebrig oder zu süss. Hat sogar etwas Frische im Abgang und begleitete das Dassert unglaublich gut in die ewigen Jagdgründe.


DANKSAGUNG: Grosser Dank gebührt dem Organisator Weinkeller Riegger, den drei Magiern in der Küche des Restaurants Metropol Zürich (Markus Imboden, Stefan Haas und Benjamin Beck) sowie dem Winzer Silvio Denz für diesen einzigartigen Abend in toller Atmosphäre.


«FROM ZERO TO HERO»

Maxime, Leidenschaft und Ziele zweier Winzer | Eine Vertikalverkostung

Zürich, 7. September, 2016

Nichts wäre einfacher als sich auf dem Erreichten auszuruhen und den Erfolg zu geniessen. Silvio Denz und Fabio Chiarelotto denken nicht im Traum daran. Sie meisseln, schleifen und polieren ihre Weine bis sie noch klarer, präzisier und glänzender werden. Der zweite Verkostungsevent der Vignoble Silvio Denz ermöglichte uns einen eingehenden und zeitlich tiefgreifenden Einblick in die Premiumweine Clos d’Agon Tinto, Gabbro di Montepeloso und Péby Faugères. Die Fokussierung auf stete Qualitätssteigerungen und der Wille zur Weltelite zu gehören, hat aus den ursprünglichen, eher einfachen und bis dato unbekannten Tropfen aktuell wahre Persönlichkeiten werden lassen. Mit Fleiss, Beharrlichkeit, Wissen und Ehrfurcht haben sie aus «Nichts» schlicht «Grosses» erschaffen. Das verdient ehrlichen und wahren Respekt!

 

Weitere Details, Verkostungsnotizen und Interview mit Silvio Denz und Fabio Chiarelotto...

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Vertikale Clos d'Agon, Gabbro, Péby 1998 - 2010
Einmalige Vertikalverkostung der Premiumweine der Vignobles Silvio Denz. Selektion aus den Jahrgängen 1998 bis 2010!
1998_2010_Vertikale_Vignobles.pdf
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«MÉMOIRE & FRIENDS 2016, ZÜRICH»                           [VERKOSTUNG: 29. August 2016]

Kurzbesuch beim grossen Stelldichein des Schweizer Weins! Sehr viele wundervolle Preziosen in kurzer Zeit verkostet. Eine Vielzahl von bekannten Namen und Gesichtern getroffen. Tolle 2015er Weissweine degustiert. Durchwegs alle «basischen» 2015er Rotweine noch deutlich mit dem Kissenduft des Barrique an der Backe! Doch mit Potenzial... Ein perfekt organisierter Anlass für Liebhaber, Kenner und Profis.

 

Hier in aller Kürze die Top 5 der [nach dem Chaos-Prinzip] verkosteten Weine!

 

#1 - M, 2011, Weingut Pellegrin, Genf

Welch wunderbar würziger «Bordeaux» funkelt hier im Glas. Der grosse Merlot des Weinguts. Unheimlich geschmeidig, dicht, voller dunkler und nachhaltiger Aromen. Wow ist das ein toller-toller Wein. Absolut stimmig und fast schon einmalig in unseren Gefilden. «Einen Söttigen, hatten wir noch nie!» ;-)

[Preis: CHF 55.- | WF: 10.0 a perfect ten!]

 

#2 - Schwändi, Grand Cru, 2013, Baumgartner Weinbau, Aargau

Die Überraschung des Abends. Ein kleines und subjektiv gesehen sehr unscheinbares Weingut im Norden des Kanton Aargau. Der Pinot Noir «Schwändi - Grand Cru» ist balsamisch, eher düster und dunkel doch ebenfalls steinig und mineralisch geraten. Es gebe dort zu 100% keinen Schiefer im Untergrund musste der Winzer auf zweimalige Nachfrage hin bestätigen. Just blasted!

[Preis: CHF 32.- | WF: 10.0 WTF - wonderful, tasty, fabolous]

 

#3 - Wannenberg Chardonnay, 2015, Weingut zum Sternen, Aargau

Schon wieder Weingut zum Sternen. Schon wieder Aargau. Nun, wo Licht ist, ist auch Schatten - dazu dann unten mehr. Zuerst zum Chardonnay von Andreas Meier: Seine Zauberformel ist uns nicht bekannt. Vielleicht schafft er es deshalb von Jahr zu Jahr uns zu begeistern. Sein grosser Pinot «Kloster Sion Resérve» ist IMMER ein sicherer Wert. Der Chardonnay ist vollmundig aber nicht fett. Er ist gediegen aber nicht süss. Er ist geschmeidig aber nicht überreif. Er ist nicht einfach grandios sondern TOP!

[Preis: CHF 22.80 | WF: 9.5 - so gut um ein Bad darin zu nehmen]

 

#4 - Chardonnay, 2014, Weingut Obrecht, Graubünden

Christian und Francisca machen einfach eine tollen Job. Jahrein - jahraus! Ihr Chardonnay 2014 ist genau richtig

komponiert. Es ist alles da.

 

Nichts ist zu gross oder zu grob geraten. Da ist Frische, Cremigkeit, mineralische Tiefe und sehr schöne Länge im Abgang. Der Tropfen ist wie ein Bild, welches in der Mitte durch Schärfe überzeugt und gegen die Ränder hin dem Geniesser eine eigentlich visuell-undeutliche aber gefühlsmässig-klare Ahnung vom Outer-Rim gibt.

[Preis: CHF 34.- | WF: 9.0 - mit Obrecht der Sonne entgegen]

 

#5 - Pinot Noir Barrique, 2014, Erich Meier, Zürich

Viel gelesen, viel gehört, immer wieder gesehen...nie probiert! Endlich war es heute soweit! Die komplette Palette des Zürcher Vorzeigeweinguts ist auf einem unheimlich hohen Niveau. Selbst der Sauvignon Blanc ist fein und würzig geraten. Ohne die übliche [globale] Brennesselnote. Doch hier soll nur ein Wein auf den Schild gehoben werden. Das ist ganz eindeutig der Pinot Noir Barrique 2014. Wunderbare Aromatik. Sehr kompakt wie eine Faust. Aber er lässt sich schön ausloten und überblicken. Eher von der dunklen Sorte. Feiner «teeiger» Einschlag. Er riecht wie ein heisser und dunkler Stein der in den Zürisee getaucht wurde.

[Preis: CHF 33.- | WF: 9.0 - hopp, kippen und Flasche leer]

 

Natürlich waren da auch noch [andere] ganz grosse Namen wie Donatsch, Fromm [beide Graubünden], Bachtobel, Burkhart [beide Thurgau], Jauslin [Muttenz ahoi!], Marie-Thérèse Chappaz, J-R Germanier, Bonvin, Histoire d'Enfer, Rouvinez, all die Mathiers [alle Wallis], Zündel, Tamborini, Gialdi und Agriloro [alle Ticino] ebenfalls am Start. Mit schönen und bleibenden Preziosen.

 

Ebenfalls nachhaltig im «weitesten» Sinne verbleibt Litwan Wein. Bisher drangen nur die höchsten Weihen medial bis in die letzten Weinwinkel durch: Durchstarter, Eleganz ohne Ende, Burgund aus der Deutschschweiz etc. Was im Glas effektiv war: Wässerchen, die von animalischen, rauchigen, teilweise bitteren Noten durchdrungen waren. Einzig «Oberflachs auf der Mauer 2014» hatte sowas wie einen entfernten Cousin der «Eleganz» hiess. I'm sorry... Nun gut: Vielleicht versteht der Schreibende den geflügelten Ausdruck «burgundische Eleganz» nicht. Ok. Kann sein. Man gibt sich geschlagen. Es wird Zeit für die 6. Burgundreise...



«VERTIKALE: PINOT R(H)EIN 2006 - 2013» [Montag, 6. Juni 2016]

Wozu braucht es eigentlich «Pinot R(h)ein»? Denn es gibt andere Vereinigungen sowie wahrlich grosse Namen, welche die Bündner Herrschaft hochhalten und in die grosse weite Welt hinaustragen. Nun, Pinot Rhein ist eine Symbiose wie es sie so eher selten gibt. Je ein Barrique von vier Winzern aus vier [lokalen jedoch verschiedenen] Terroirs werden assembliert und zu etwas Neuem und wahrlich Grossem zusammengeführt. Das Resultat ist in der Breite der Jahrgänge wie auch in der Tiefe und Ausprägung [fast] jedes einzelnen Weins überzeugend [Weitere Details und Verkostungsnotizen].

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Vertikale «PINOT R(H)EIN 2006 - 2013»
4 Winzer, 4 Weingüter, 4 Terroirs... Bündner Herrschaft at its best!
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«POLTERN BIS ES KRACHT» (Samstag, 7. Mai 2016)

So oder ähnlich kann man das Thema der Degustation zusammenfassen, welche weinfanatic kürzlich durchführen durfte. Die Ausgangslage: Acht Teilnehmer, grosse Spannung, vielleicht ein wenig Respekt vor Wein, ein Heiratswilliger, ein Abwesender und gute Laune. Bevor man(n) den Bettel endgültig an die Partnerin weitergibt, sollte man(n) ein wenig poltern und es nochmals richtig krachen lassen. Quasi eine «Tour d‘Horizon» des Machbaren und des «Genusses». Das önologische Ziel war es, zu zeigen was Wein ist und alles zu sein vermag. Vorurteile und Missverständnisse konnten im Verlaufe des Abends geklärt und aus dem Weg geräumt werden... [Weitere Details und Verkostungsnotizen].

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Degustation «POLTERN BIS ES KRACHT»
Quasi eine «Tour d‘Horizon» des Machbaren und des «Genusses».
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«Vignobles Silvio Denz» | Degustation weinfanatic & friends (Zürich - Montag, 18. Januar 2016)

Welcome to the club...

Es gibt sie noch: Die Visionäre unter uns. Sie begehen unbekannte Pfade und lassen sich auf lustvolle Abenteuer ein. Sie lieben das Ungewisse und sehen darin keine Gefahren, sondern neue prickelnde Chancen, persönlich, charakterlich oder unternehmerisch daran zu wachsen. Dazu geben sie bereits Erschaffenes oder sicheres, heimisches sowie bevorzugtes Terrain auf und stehen einem Fähnrich gleich zuvorderst auf der Geleere, um das Kommende mit offenen Armen zu empfangen. Die Rast und Ruhe ist nicht ihr Ding. Sie wollen bewegen, gestalten, formen und etwas wachsen sehen. In jeder Herausforderung erblicken sie einen Granitblock, der ihnen – einem Bildhauer gleich – die Möglichkeit gibt, diesen zu bearbeiten und seiner wahren Bestimmung zuzuführen. In diesem Stein sehen sie als Einzige den Rohdiamanten, den sie mit Fleiss, Arbeit, Beharrlichkeit und Weinblick zu etwas wahrlich kostbarem vollenden können. Ein solch rastloser Künstler ist Silvio Denz. Seit etwas mehr als 15 Jahren formt er die Vignobles Silvio Denz zur heutigen Grösse und Gestalt. Mit Château Péby Faugères und Château Rocheyron hat er den Olymp bereits erklommen.

 

The Chief Wine Officer

Gäbe es keinen Silvio Denz, müsste man fortwährend auf rein theoretischer Basis darüber sinnieren, ob man Beruf, Berufung und Leidenschaft sowie Spass am Leben vereinbaren und unter einen Hut bringen kann. Man kann. An dieser Stelle ganz unbescheiden muss man seine Präzision, Hingabe, Risiko- und Unternehmersinn, Ehrlichkeit, Fleiss und Weitsicht einmal loben – irgendwie schweizerisch! Gewiss kann und muss er bei dieser Fülle an önologischen Aufgaben einige davon an andere delegieren. Nichtsdestotrotz hat er scheinbar das Gespür und die Ruhe, um Entscheidungen – selbst wenn sie andere treffen – selber weit in die Zukunft zu projizieren und zu antizipieren, ob sie seinen Vignobles den gewünschten positiven Effekt beitragen. Immer scheint es, müssen diese in die Seele und Vision seiner Weinpassion passen. Nicht anders zu erklären ist es, dass ausnahmslos alle Weine seines Portfolios eine schöne Struktur sowie verbindende rote Linie aufweisen. Wir stellten fest, dass seine Preziosen ein Spiegelbild der Tugenden seines Besitzers darstellen. Die Ehrlichkeit, mit der er seine Weine ausstattet und produzieren lässt, ist schlicht beeindruckend. Die Feinheit, die Finessen und Anmut seiner Weine vom Schlage eines Péby oder Rocheyron sind wahrlich weltklasse. Gäbe es mehr «CEO's» seines Kalibers und gepaart mit seinem Tatendrang, würde unsere Wirtschaft ziemlich sicher mit doppelter Fahrt gedeihen. Zum Glück ist er wohl einzigartig. Wesensbrüder und Zwillinge im Geiste hat er in anderen Visionären wie Dirk van der Niepoort, Stephan Graf von Neipperg oder Donald Hess. Welcome to the club…of great winemakers! [Bericht]

 

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Degustation weinfanatic & friends
Vignobles Silvio Denz - It's about passion, quality, visions and the art of wine fragrance.
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Highlights der Degustation

 

#3: Château Cap de Faugères, «La Mouleyre», 2012

#2: Château Rocheyron, 2011

#1: Château Péby Faugères, 2011

Château Péby Faugères, 2011

Der Château Péby Faugères ist heute fast schon ein Kultwein und dadurch extrem rar. Doch daran liegt es nicht, dass er innerhalb des Verkostungsteams relativ klar als absoluter Gewinner «aller Klassen» gewählt wurde.

 

Im gleichen Flight mit Château Rocheyron verkostet, fällt einem sofort der frappante Farbunterschied auf. Péby kommt mit undurchsichtigem, leicht trübem «sehrdunkelrot» daher. Schon auf Sicht erkennt man irgendwie, dass sich hier etwas ganz Besonderes im Glas befinden muss. In der Nase fällt zuerst ein feiner aber präziser Rosenduft auf. Dann ganz eindeutig Zedernholz, Flieder, Gewürznelken und ein herrlicher Minzton. Das Ganze ist sanft umgarnt von Vanillearomen. Mancher in der Runde fand ihn zu Beginn etwas egoistisch. Er öffnete sich nicht. Doch dann lud er sich während des Abendessen richtiggehend auf und brachte seine schöne und prächtig-dunkle Merlotseele hervor. Im Gaumen zeigte er schöne Tabaknoten, gepaart mit Kirschenaromen, Pflaumen und reifen Heidelbeeren. Er ist äusserst dicht, hat spürbar geschliffenes und feinsandiges Tannin. Die Crèmigkeit erinnert leicht an Malz und breitet sich wunderbar im Mundraum aus.

 

Eigentlich ist dieser Wein dazu gemacht, in seinem jetzigen jungen Alter sein Prinzendasein zu geniessen um mal im reiferen Alter den Thron zu übernehmen. Doch am heutigen Abend wurde er seiner Bestimmung entrissen und viel zu jung den grossen Erwartungen gegenüber gestellt. Doch auch Alexander und Tutanchamun mussten als Jungspunde ganze Reiche übernehmen. Letztendlich schafften sie es, diese erfolgreich zu führen und zu vergrössern. Genau so scheint der Péby 2011 zu sein.

 

Ein herrlicher, mondäner und wahrer Sonnenkönig!


Château Rocheyron, 2011

Genialer Stoff. Vor allem aber auch Saft, aus dem man wiederum lernt, wie schön, weit, breit, tief und überraschend die Weinwelt sein kann. Spontan und blind hätte man hier einen satten,  rot-dunkel-duftenden Barolo (Nebbiolo) vermutet. Trotz der helleren Farbe hat er unendlich viel von dieser aus der Tiefe stammenden Kraft, die bei jedem Schluck die Lust am nächsten steigert. Dieser Wein grenzt eigentlich an ein Wunder. Es ist der erste Jahrgang. Peter Sisseck und Silvio Denz haben ohne Anhaltspunkte quasi etwas erschaffen, das zugleich ziemlich einzigartig und grossartig ist.

 

Der Grand Vin ist still, edel und ruht irgendwie in sich selbst. Als ob er noch nicht bereit wäre, sein wahres «Ich» zu zeigen. Kein Wunder: Er ist mit etwas mehr als vier Jahren noch deutlich zu jung, um bereits genossen zu werden. Aber ältere Jahrgänge gibt es nicht. Wir verkosten also den «Premiärewein» seit das Weingut ein Plätzchen im Stall der Vignobles fand. Die Farbe ist brilliant und erinnert an satte reife rote Kirschen oder Hagenbutten. Man hat schon dunklere Pinot Noir gesehen, denkt man sich im ersten Moment. In der Nase ist er extrem edel und mineralisch. Frische ist durch die feinen Minzaromen deutlich wahrnehmbar. Aber auch Zedernholz, Pflaumen und dunkle Früchte machen sich breit. Sein Duft wirkt sehr tief und sinnig. Im Gaumen setzt sich die fast schon erotisch vibrierende Spannung fort. Samtig weich und wunderbar ausbalanciert ist er. Aber auch Kirschen und rundes gutes Tannin gesellen sich dazu.

 

Es ist erstaunlich, dass ein solcher Wein überhaupt aus der Region St. Émilion stammen kann. In einer Blindverkostung wäre man nicht überrascht, diese wunderbare «Blume» von einem Wein dem Piemont oder anderen filigraneren Gefilden anzurechnen. Der Abgang ist eine wahre Freude. Jugendlich-florale Noten klingen sehr lange nach und breiten sich wellenartig sowie zärtlich im Rachenraum aus. Ein fast schon erotisches Erlebnis!


Château Cap de Faugères, La Mouleyre, 2012

Vor nicht allzu langer Zeit konnte man lesen, dass Château Cap de Faugères zu royalen Ehren kam. Der Wein wurde sowohl zum 60-Jahre-Thronjubiläum von Queen Elisabeth wie auch zur Hochzeit von Kate und William kredenzt. Wir verneigen das Haupt vor dem Geschmack auf der Insel. Gleichzeitig sind wir auch irgendwie froh, dass der «La Mouleyre» 2012 nicht zum Zuge kam und wir ihn geniessen konnten.

 

Er ist ein spezieller und sündig-schöner Tropfen. Kann ein Bonbon Sünde sein? Niemals! Der «La Mouleyre» von Cap de Faugères hat es echt in sich. Er ist der etwas speziellere grosse Bruder des «Normalweins» und wird aus dem Traubengut sehr alter Reben gemacht. Wahrlich eine Bombe im Glas. In der Nase fällt einem sofort der Graphit- oder Bleistiftton auf. Nennen wir es also mineralisch. Denn Schiefer ist auch dabei. Douroweine kommen einem dabei gleich in den Sinn. Das Vanille ist wunderbar präsent doch gut mit den sonstigen roten und dunklen Früchten vermengt. Ein wenig Lebkuchen und Mon Chéri schlagen einem entgegen. Im Schluck überzeugt er durch den satten Griff, kräftige dunkle Schokolade und warmes sowie rundes Tannin. Seien wir also ehrlich: Dieser Bordeaux kann sich ruhig mit einem amerikanischen Bordeaux-Blend messen ohne alt auszusehen. Die meisten im Verkostungsteam fanden grossen Gefallen an ihm.

 

Es ist schlicht erstaunlich wie viel Wein man für wenig Geld ins Glas bekommt. Der Tropfen ist so modern und schön gemacht, dass man sich nicht vorstellen kann, dass ihn jemand nicht mag. Punkt!



«Niepoort» | Degustation Chevaliers des Vins (Ausgabe Niederweningen)

Degustation Chevaliers des Vins - Niepoort

It’s a kind of magic…

In einem derart önologisch vielfältigen Land wie Portugal fällt es schwer, sich zu fokussieren. Doch gewisse Regionen und Namen stechen heraus. Zum Beispiel der Landstrich entlang des Flusses Douro. Bereits historisch gewann er durch seine Portweine weltweit grosse Bedeutung. Hier wagen sich nun immer mehr Weinproduzenten aus ihren Port Lodges in Vila Nova de Gaia heraus und stellen herrliche Rotweine her. Sie strahlen vor Finesse, Mehrschichtigkeit und Eleganz. In der Gruppe von grossen Namen fällt einer besonders auf: Niepoort. Als «Zauberlehrling» begann Dirk Niepoort im Familienunternehmen und wurde binnen kurzer Zeit ein grossen Meister seines Fachs. Er und seine Weine sind mittlerweile ein Kosmos für sich. Seine Hauptpalette an roten Tropfen sind der Kern der vorliegenden Verkostung. Sie bilden im von der UNESCO zum Welterbe erklärten Douro-Tal einen Monolithen in der Landschaft. Der rote Faden seiner Weine ist die Mineralität, die in all seinen Tropfen zu finden ist. [Bericht]

 

Die Verkostung wurde unterstützt und ermöglicht durch Riegger AG in Birrhard.

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Degustationsrunde Chevaliers des Vins | Ausgabe Niederweningen
Verkostungsthema: Niepoort Vinhos - Von Fabelhaft filigran bis kräftig robust
(Portugal, Douro)
18102015_Degustationsrunde_ChevaliersDes
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«WifeCeller» | Degustation Chevaliers des Vins (Ausgabe Baden)

Defilee Weine «WifeCeller»
Defilee Weine «WifeCeller»
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Degustationsrunde Chevaliers des Vins | Ausgabe Baden
Thema: WifeCeller - Die Weine wurden sorgsam von der Herrin des Hauses ausgesucht. Niemand wusste was getrunken wurde. Zwei Weissweine und sechs Rotweine wurden degustiert, besprochen, benotet, zerredet. Das Resultat überraschte wohl alle...
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«Brave New World» | Degustation Chevaliers des Vins (Ausgabe Wetzikon)

Mutige «Neue Welt»
Mutige «Neue Welt»
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Degustationsrunde Chevaliers des Vins | Ausgabe Wetzikon
Thema: Brave New World - Only the strongest survive!
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